Vom Überleben zum Flow
Viele Jahre habe ich funktioniert, ohne wirklich anzukommen. Diese Seite erzählt, warum – und wie daraus die Methode wurde, die ich heute weitergebe.
Meine Geschichte
Lange habe ich geglaubt, eine PTBS entsteht nur, wenn du mitten in einer „großen" Ausnahmesituation steckst: Krieg. Flucht. Vertreibung. Körperliche Gewalt.
Und dann zu begreifen, dass es im Schatten eine riesige Gruppe gibt, die Traumatisches erlebt hat – nicht in einem einzigen Ereignis, sondern über Jahre. Für die meisten Außenstehenden unsichtbar. So vielschichtig, dass in der Diagnostik ein Wort dazukommt: „komplex".
Viele Jahre habe ich mich gefragt:
Warum folgt bei mir eine depressive Episode auf die nächste?
Warum wechsle ich gefühlt jedes Jahr den Job?
Warum docke ich nirgends richtig an, als würde ich immer knapp danebenstehen?
Und ja: Ich weiß, wie es ist, wenn man ab einem Punkt nur noch funktioniert. Wenn das Lächeln zur Maske wird, während innen längst alles auf Reserve läuft. Wenn du dich an Routinen festhältst, nicht weil sie dir guttun – sondern weil sich Ruhe plötzlich gefährlicher anfühlt als 24/7 Dauerstress.
Dieser Fuchsbau ist keiner, in dem man es sich gemütlich einrichtet. Ich habe mich totoptimiert, mich verbogen, mich in Systeme gepresst, die nie für Menschen wie uns gebaut wurden: introvertiert, hochsensibel, geprägt von alten Wunden.
Und das Gemeine ist: Sie flammen oft genau dann wieder auf, wenn du eigentlich losgehen willst. Wenn du gerade glaubst, jetzt habe ich es verstanden. Jetzt habe ich endlich eine Lösung für mein Dilemma gefunden. Und dann zieht es dir doch wieder den Boden weg.
Therapie ist ein mühsamer Weg. Hart und unnachgiebig, manchmal sogar regelrecht brutal. Es gibt viele Worte dafür – für mich passt das Sprichwort „durch die Hölle gehen" am besten.
Und ich habe es auf die harte Tour lernen müssen: Härte bringt dich nicht in den Flow. Sie bringt dich nur weiter weg von dir selbst.
Wenn du dich in meiner stark gekürzten Geschichte wiedererkennst. Wenn du vor dem Bildschirm sitzt und denkst: „Ja … das könnte ich sein." Dann lass mich dir eines mit sehr viel Liebe sagen:
Du bist nicht kaputt. Du bist erschöpft, weil du zu lange ausgehalten hast.
Hör gut hin. Das ist der Anfang von etwas Neuem. Du wirst wieder bei dir ankommen.
Vom Überleben zum Flow
Aus dieser Geschichte ist meine Arbeitsweise entstanden: Ikigai – ein japanisches Konzept, das sich grob als »Lebenssinn« oder »das, wofür es sich lohnt, zu leben« übersetzen lässt. Es ist der Schnittpunkt von vier zentralen Lebensbereichen, die in der westlichen Interpretation oft als vier sich überschneidende Kreise dargestellt werden.
Das Ziel ist, den Sweet Spot zu finden, an dem alle vier Bereiche harmonisch zusammenkommen.
Leidenschaft
Liebe + Können
Mission
Liebe + Welt braucht
Berufung
Welt braucht + Bezahlung
Profession
Können + Bezahlung
Meine Mission
Heilung durch Aufklärung, Wissen und Struktur.
Durch die Verbindung von Gefühl mit Verstand, Tiefe mit Strategie zeige ich dir, wie du dein Nervensystem regulierst – und dabei fokussiert bleibst.
Begleitung beim Entdecken dessen, was wirklich deins ist – und beim Erinnern daran, wer du bist, wenn du aufhörst zu funktionieren.
Meine Werte – aus Feuer entstanden
Würde
Du musst dich nicht kleiner machen, um reinzupassen – und nicht größer, um gesehen zu werden.
Klarheit
Ich glaube an Fakten, nicht an „Mindset-Hacks". Die Wahrheit ist unbequem, weil sie dich zwingt, hinzuschauen. Der erste Schritt raus aus der Erstarrung.
Tiefe
Ich gehe dorthin, wo es wehtut – weil Heilung nur entsteht, wenn der Reiz groß genug ist, um durch dein Bollwerk an Vermeidungsstrategien zu kommen.
Integrität
Mein Anspruch ist, dass das, was ich weitergebe, entweder selbst erlebt habe oder es durch diverse Autoritäten auf ihrem Gebiet belegen kann – mit Kopf, Herz und wissenschaftlichem Fundament.
Ruhige Stärke
Ich glaube an die, die nachts aufstehen und weitermachen, obwohl niemand klatscht. An all jene, die trotz aller Widrigkeiten weiter vertrauen.
Wissen
Der Körper weiß, was er braucht. Ich glaube an Fakten, an Wissenschaft. Und aus eigener Erfahrung weiß ich aber auch: Es gibt Mechanismen, die sich nicht erklären lassen.
Bereit für den ersten Schritt? Lies Blogartikel zu Schlaf, Ernährung und Achtsamkeit für Inspiration im Alltag – oder trag dich direkt unten für den kostenlosen Flowfinderguide ein.
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